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Mehr Raps, Sojabohnen und Sonnenblumen auf den bayerischen Feldern

Die Landwirte in Bayern haben in diesem Jahr wieder mehr Gerste angebaut. Außerdem gab es einen Trend zu mehr Sojabohnen, Raps und Sonnenblumen. Die mit Abstand wichtigste Pflanze auf den Feldern blieb allerdings der Mais, auch wenn die Anbaufläche etwas zurückgegangen ist, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte: Auf 516 500 Hektar wurde Silomais oder Körnermais gesät - das entspricht einem Viertel des gesamten Ackerlandes im Freistaat. Silomais wird entweder an Tiere verfüttert oder zur Biogas-Erzeugung verwendet.


Beim Getreide dominiert nach wie vor der Weizen mit einer Anbaufläche von 509 600 Hektar. Zudem wurde wieder mehr Gerste angebaut, die Fläche hierfür stieg um knapp fünf Prozent auf 306 600 Hektar. In den vergangenen Jahren war der Gerstenanbau in Bayern zurückgegangen.


Ein deutliches Plus registrierte das Landesamt bei Sojabohnen, wenngleich die Ackerfläche deutlich kleiner ist als beim Getreide: Auf 30 300 Hektar wurden Sojabohnen angebaut - 52,3 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei Sonnenblumen gab es kräftige Zuwächse, die leuchtend gelbe Pflanze wuchs auf 9300 Hektar, das sind knapp 47 Prozent mehr als 2021. Winterraps ernteten Landwirtinnen und Landwirte auf 104 500 Hektar - ein Plus von 13 Prozent.


Insgesamt wurden in Bayern knapp 3,1 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt und entweder als Felder oder als Grünland bewirtschaftet.

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